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13. Jul, 2017

http://www.t-online.de/leben/familie/id_77996954/jede-woche-werden-drei-kinder-in-deutschland-getoetet.html

Polizei schockt mit neuen Zahlen  

Jede Woche werden in Deutschland drei Kinder getötet

Werner Herpell, dpa

Ein Vater, der sein Baby zu Tode schüttelt. Ein Nachbar, der nebenan ein Kleinkind missbraucht. Ein Pädophiler, der sein Verbrechen filmt und ins Netz stellt. Die neue Polizeistatistik zeigt, dass all dies in Deutschland tausendfach vorkommt.

Die Zahl schockiert - auch wenn sie schon mal höher war: In Deutschland sind im vergangenen Jahr 130 Kinder getötet worden, also im Durchschnitt fast drei pro Woche. Vier von fünf Opfern (insgesamt 105) waren zum Zeitpunkt ihres gewaltsamen Todes unter sechs Jahre alt, viele sogar erst im Baby- oder Kleinkindalter. Hinzu kamen 52 Tötungsversuche, wie aus der in Berlin veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik 2015 zu kindlichen Gewaltopfern hervorgeht.

2015 war nicht das schlimmste Jahr

Die aktuellen Zahlen zu allen Bereichen der Gewalt gegen Kinder unter 14 Jahren beschrieben "nur das sogenannte Hellfeld der Kriminalität", sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch. "Wir müssen davon ausgehen, dass viele Taten unentdeckt bleiben."

Im Einzelnen wurden bundesweit 16 Morde an Kindern registriert, zudem 38 Totschlagsdelikte, 68 Fälle fahrlässiger Tötung und acht Körperverletzungen mit Todesfolge. Die Gesamtzahl lag wieder deutlich über der von 2014 (108), "aber mittelfristig ist der Trend ein durchaus abnehmender", sagte Münch. So wurde die höchste Fallzahl der vergangenen zehn Jahre 2006 registriert (202 Tötungsdelikte), auch 2012 (167) und 2013 (153) lag sie höher als 2015.

Gewalt gegen Kinder: "ein Alltagsphänomen"

Die Zahl körperlicher Misshandlungen von Kindern sank zwar im Vergleich zu 2014 um sechs Prozent, aber es waren immer noch mehr als 3900 Kinder davon betroffen. Auch bei sexueller Gewalt gegen Kinder wurde 2015 ein geringfügiger Rückgang von gut drei Prozent auf knapp 14.000 Fälle verzeichnet - 270 betroffene Kinder pro Woche oder 38 pro Tag, hob Münch hervor. Insgesamt bewege man sich hier "auf einem gleichbleibend hohen Niveau". Die Pädagogik-Professorin Kathinka Beckmann von der Fachhochschule Koblenz bilanzierte: "Gewalt gegen Kinder ist in Deutschland ein Alltagsphänomen."

In vielen Tötungs-, Gewalt- und Missbrauchsfällen seien die Täter Menschen, die den Opfern nahe stehen - also Verwandte oder Freunde der Familie, sagte der BKA-Chef. Bei sexueller Gewalt gebe es eine relativ hohe Aufklärungsquote, weil die Kinder ihre Peiniger oft kennen - aber auch eine hohe Dunkelziffer im familiären Umfeld, weil die Taten dort häufig verborgen werden.

Entwarnung bei Flüchtlingskindern

Die BKA-Statistik weist für 2015 beim Menschenhandel 68 Fälle mit 77 minderjährigen Opfern aus. Oft landeten diese Kinder und Jugendlichen in der Zwangsprostitution.

Immerhin - beim zuletzt stark diskutierten Thema Flüchtlingskinder konnte Münch Entwarnung geben: Man habe zwar eine hohe Zahl unbegleiteter junger Menschen und erhebliche Probleme mit ihrer Erfassung, aber nach Recherchen der Landeskriminalämter gebe es derzeit "keine Erkenntnisse, dass Flüchtlingskinder Opfer von Menschenhandel werden." Der BKA-Chef räumte zugleich ein: "Wir haben da leider ein Feld, das wir schwer überblicken können."

Dies gilt auch - wegen immer größerer Datenmengen im Internet - für Kinderpornografie: Im Vergleich zum Jahr 2000 wurden 2015 zweieinhalb mal so viele Fälle registriert. Über den Erfolg der Polizei in diesem Kriminalitätsfeld sagte Münch, es sei "ein Katz- und Mausspiel. Wir melden viel, wir löschen viel. Dennoch muss man feststellen: Eine erhebliche Reduzierung kinderpornografischer Angebote im World Wide Web können wir nicht feststellen." Möglicherweise sei aber "die Tatsache, dass es nicht mehr wird, auch schon ein Erfolg."

"Daher ist es so wichtig, dass es Jugendämter und Einrichtungen wie hawe Haus am Weg gUG gibt, wo Kinder in Not aufgefangen und beschützt werden!"

 

6. Jul, 2017

MANJA WILDE 06.07.2017 06:31 UHR 
RED. FÜRSTENWALDE, FUERSTENWALDE-RED@MOZ.DE 

"Das ist jetzt mein Zuhause"

Mönchwinkel (MOZ) "Wir lieben Euch", steht in Glitzerbuchstaben auf einer Leinwand. Unter der Schrift sind Bilder von zwei Jungen mit ihrer Mutter, ihrem Vater und Aufnahmen der Geschwister zu sehen. Die Leinwand hängt im Zimmer von Luka und Alex. Die beiden haben sie mit ihren Pflegeeltern hergestellt. Vor knapp drei Wochen sind sie in das neue Kinderheim "Haus am Weg" in Mönchwinkel umgezogen.

  

Wie viele Plastikbecher passen übereinander? Daniela Rostek spielt mit Luka, Alex und Lea.

© MOZ/MANJA WILDE

Die gemeinnützige Unternehmergesellschaft "hawe Haus am Weg" betreibt das Heim. Anfang des Jahres zogen die ersten Kinder ein. Jetzt sind alle sechs Plätze belegt. Im Obergeschoss des Gebäudes laufen bereits Bauarbeiten. "Wir wollen uns vergrößern und hoffen, dass wir im Laufe des Jahres unsere Kapazität auf zwölf Kinder erweitern können", sagt Franka Ziegler, die sozialpädagogische Leiterin. Zudem ist geplant, eine Natur-Kita zu eröffnen. "Aktuell gehen wir davon aus, dass es darin maximal 18 Plätze geben wird", sagt Franka Ziegler.

"Wir möchten, dass die Heimkinder so wenig wie möglich Bindungsabbrüche haben. Darum wäre es toll, wenn sie hier zusammen spielen und ihren Platz in der Gruppe finden", sagt die 46-Jährige Kunst-Therapeutin. Zudem fürchtet sie, dass es zu einer erneuten Ausgrenzung der teilweise traumatisierten Kinder käme, wenn diese in eine andere, festgefügte Kita-Gruppe kämen.

Alex (3) und Luka (4) wissen von solchen Überlegungen nichts. Sie knien im Spielzimmer und setzen mit Lea (5) Autos auf eine Rennstrecke. "Das ist jetzt mein Zuhause. Willst Du mal mein Zimmer sehen?", fragt Lea erwartungsvoll.

Franka Ziegler und ihre Kollegen versuchen, die Kinder langsam an die neue Situation heranzuführen. Von Jugendämtern aus Berlin und Brandenburg wird das "Haus am Weg" angefragt, wenn Kinderschutzmeldungen eingehen.

Alex und Luka kommen aus einer Kurzzeit-Pflegefamilie in Berlin. In mehreren Treffen bauten Franka Ziegler und eine Bezugserzieherin Kontakt mit den Jungen auf. Bis schließlich der Umzug folgte. Besuche der Eltern und Großeltern sind derzeit nicht erlaubt. "Für Eingewöhnung gibt es nur eine Chance. Die Kinder müssen in Ruhe ankommen", sagt Franka Ziegler.

Das nächste Projekt des Hauses ist eine "Zwergenküche" im Nebengebäude. "Zu DDR-Zeiten, als hier noch das Kinderkurheim war, befand sich dort auch die Küche", sagt Personalleiterin Daniela Rostek. 9400 Euro koste die neue Küche. Über Crowdfunding soll das Geld zusammenkommen. 1600 Euro gingen bereits ein. "Wenn wir die ganze Summe nicht bis 6. August eingeworben haben, bekommen wir aber keinen Cent", sagt Daniela Rostek. Nähere Infos: www.gemeinschaftscrowd.de. Wer Sachspenden abgeben möchte, kann sich mit Daniela Rostek abstimmen.

Telefon: 0152 29557406

22. Jun, 2017

Wir haben 109 Fans! 

Vielen Dank an all die Menschen, die uns mit ihrer Registrierung als Fan bei www.gemeinschaftscrowd.de ihr Interesse an unserem Projekt und der Realisierung unserer "Zwergenküche" unterstützt haben.

Nun geht es in die nächste Runde!

Das Crowdfundig hat begonnen. 9.400,00 € benötigen wir für den Aufbau unserer "Zwergenküche". Wir haben den Anspruch auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung aus biologischem Anbau und möchten unsere Speisen selbst zubereiten. Dafür ist eine gute, große Küche notwendig. Die Gelder für das Projekt fließen direkt in unser Projekt „Zwergenküche“ hinein.

Bitte spenden Sie für unsere Kinder, für unser Projekt www.gemeinschaftscrowd.de/zwergenkueche

Herzlichen Dank

Ihr hawe-Team

15. Jun, 2017

Liebe Fans und auch die, die es noch werden wollen von hawe Haus am Weg gUG,

seit Montag Nachmittag steht unser Projekt auf der Seite der GLS Treuhand www.gemeinschaftscrowd.de . Hier haben sich seit dieser Zeit bereits 66 Fans registriert. Wir freuen uns sehr über das Interesse an unserem Projekt und unserer Zwergenküche.

Vielen Dank an alle Menschen, die so schnell und spontan reagiert haben und auch an die, die noch vor haben, sich zu registrieren.

Bitte erzählt oder schreibt euren Freunden und Bekannten von uns, damit unsere Zwergenküche realisiert werden kann.

Euer hawe-Team

14. Jun, 2017

hawe Haus am Weg gUG nimmt in zwei Wochen am Crowdfunding der GLS-Treuhand teil. Wir sammeln dort Spenden für unsere Zwergenküche. Im Vorfeld benötigen wir 100 Fans, um die Spendenaktion starten zu können. Ein „Klick“ hilft uns, die Zwergenküche zu realisieren. Es ist ganz einfach und es ist keine Spende dafür nötig. Auf der Seite www.gemeinschaftscrowd.de klickst du auf den kleinen grünen Pfeil bei „Einrichtung unserer Zwergenküche“, und dort findest du „Jetzt Fan werden“. Mit einem „Klick“ auf diesen Button kannst du dich anschließend "neu" registrieren oder einfach mit Facebook connecten.